Apptimized H1 2026 Release Notes

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Die Verwaltung von Unternehmensanwendungen wird immer komplexer. IT-Teams müssen Anwendungen über verschiedene Umgebungen hinweg paketieren, aktualisieren, bereitstellen und überwachen, ohne zusätzlichen manuellen Aufwand zu erzeugen. Diese H1 2026 Release Notes stellen die wichtigsten Plattform-Updates vor, die in der ersten Jahreshälfte bereitgestellt wurden. Dazu gehören die Migration der Care- und Catalogue-Services auf das PowerShell App Deployment Toolkit (PSADT) v4 sowie Verbesserungen bei Paketierungsworkflows, Versionstransparenz und Customizer-Funktionalität.

Zusammen helfen diese Updates Teams dabei, zuverlässiger zu arbeiten und gleichzeitig den operativen Aufwand für die Verwaltung moderner Anwendungsumgebungen zu reduzieren.

Umfassendes Care- und Catalogue-Update: Migration auf PSADT v4

Wir freuen uns, bekanntzugeben, dass Care und Catalogue offiziell auf das neueste PowerShell App Deployment Toolkit (PSADT) v4-Framework migriert wurden.

Diese Umstellung sorgt für eine verbesserte Bereitstellungsstabilität, eine optimierte Kompatibilitätsverwaltung und eine stärkere langfristige Ausrichtung an modernen Standards für die Unternehmenspaketierung.

Serviceweite Migration

Care und Catalogue nutzen nun beide das PSADT v4-Framework vollständig für die Paketerstellung und die Vorbereitung der Bereitstellung.

Alle neu erstellten Care-Pakete werden nun standardmäßig mit PSADT v4 erstellt. Um die Konsistenz über verschiedene Umgebungen hinweg sicherzustellen, werden auch bestehende Care-Pakete auf den neuen Framework-Standard migriert. Neu paketierte Anwendungen werden innerhalb von Kundenprojekten als Revision 02 veröffentlicht.

Kunden erhalten automatisch E-Mail-Benachrichtigungen, sobald migrierte Paketrevisionen verfügbar sind.

Nahtlose Vorlagenkompatibilität

Eines der Hauptziele der Migration war es, Störungen bestehender Bereitstellungsworkflows zu vermeiden. Unternehmen können ihre aktuellen SCCM- und Intune-Bereitstellungsvorlagen unverändert weiterverwenden, einschließlich Vorlagen, die ursprünglich für PSADT v3-Umgebungen erstellt wurden.

Bei Standardpaketen verwendet die Plattform weiterhin die Bereitstellungsbefehle, die bereits in bestehenden Vorlagen definiert sind. Bei Care-Paketen ergänzt die Plattform während des Push-Vorgangs nun automatisch optimierte Bereitstellungsbefehle, um vollständige PSADT v4-Kompatibilität sicherzustellen, ohne dass manuelle Änderungen an den Vorlagen erforderlich sind.

Dieser Ansatz ermöglicht es Unternehmen, die neue Framework-Version einzuführen, ohne die Bereitstellungslogik neu aufzubauen oder etablierte operative Prozesse zu ändern..

PSADT-Versionstransparenz

Um die Transparenz bei der Paketverwaltung zu verbessern, wurden PSADT-Versionskennzeichnungen auf der Seite Updates → Application → Versions hinzugefügt.

Teams können nun direkt in der Benutzeroberfläche anhand spezieller Versionskennzeichnungen erkennen, welche PSADT-Framework-Version für die Erstellung einer bestimmten Paketrevision verwendet wurde.

Dies vereinfacht die Nachverfolgung der Migration und hilft Administratoren dabei, während der Übergangsphase den Überblick über gemischte Paketierungsumgebungen zu behalten.

Apptimized Workspace und Catalogue auf Azure verfügbar

Apptimized Workspace und Apptimized Catalogue sind nun für den direkten Abonnementkauf über den Microsoft Azure Marketplace verfügbar.

Zuvor waren beide Services im Azure Marketplace zur Recherche und Bewertung verfügbar. Mit diesem Update können Unternehmen Abonnements nun auch direkt über die Marketplace-Plattform erwerben und verwalten.

Der Azure Marketplace-Eintrag bietet außerdem einen Überblick über das breitere Apptimized-Portfolio, einschließlich Factory und SafeBox. Zusammen unterstützen diese Services verschiedene Bereiche des Enterprise Application Managements, von Paketierung und einsatzbereiten Anwendungen bis hin zu Automatisierung und sicheren Testumgebungen.

Customizer: Unterstützung für das Hochladen benutzerdefinierter Dateiendungen

Customizer ermöglicht es Teams nun, benutzerdefinierte Dateien hochzuladen, ohne auf eine vordefinierte Liste unterstützter Dateiendungen beschränkt zu sein.

Diese Erweiterung bietet mehr Flexibilität für Anwendungen, die während der Installation und Bereitstellung auf externe Lizenz-, Konfigurations- oder herstellerspezifische Supportdateien angewiesen sind.

Durch die direkte Unterstützung einer breiteren Palette von Anwendungsressourcen im Customizer lassen sich Paketierungsworkflows einfacher standardisieren und pflegen, ohne auf manuelle Anpassungen nach der Bereitstellung angewiesen zu sein.

Verbesserte Transparenz bei Anwendungsversionen

Die Tabelle Updates → Versions wurde erweitert, um zusätzliche Transparenz bei Releases von Anwendungsupdates zu bieten.

Die Tabelle enthält nun eine eigene Spalte Release Date, in der das vom Anbieter angegebene Veröffentlichungsdatum für jede Anwendungsversion angezeigt wird.

Zusätzlich wird die Art des Anwendungsreleases nun in einer separaten Spalte angezeigt. Dies verbessert die Lesbarkeit und erleichtert die Versionsverfolgung während der Bewertung von Updates.

Lokalisierte Anwendungsbeschreibungen für SCCM

Application Settings Templates unterstützen nun lokalisierte Anwendungsbeschreibungen für die Erstellung und den Export von SCCM-Anwendungen.

Dieses Update hilft Administratoren dabei, klarere und einheitlichere benutzerseitige Beschreibungen im Software Center bereitzustellen, insbesondere in Umgebungen, in denen Anwendungen in mehreren Sprachen angezeigt werden oder standardisierte interne Formulierungen erforderlich sind.

Das Feld ist optional und bleibt standardmäßig leer, sodass bestehende Konfigurationen ohne Änderungen weiterhin funktionieren. Teams können lokalisierte Beschreibungen bei Bedarf hinzufügen, bearbeiten oder entfernen und erhalten so mehr Kontrolle darüber, wie Anwendungsinformationen Endnutzern angezeigt werden.

Verbesserter Auto-Push-Zuweisungsablauf

Deinstallationszuweisungen werden während des Auto-Push-Vorgangs nicht mehr automatisch hinzugefügt. Dadurch bleibt die Bereitstellungskonfiguration übersichtlicher, und Administratoren können Zuweisungen nach dem Push der Anwendungen besser vorhersehbar verwalten.

Aktualisierte Überprüfung der Betriebssystemarchitektur für Intune-Push

Die Intune-Konnektor-Schnittstelle wurde aktualisiert, um eine klarere Kontrolle über die Überprüfung der Betriebssystemarchitektur während des Application Push zu ermöglichen.

Teams können nun festlegen, ob die Betriebssystemarchitektur beim Push von Paketen nach Intune überprüft werden soll. Dies bietet Administratoren mehr Flexibilität bei der Vorbereitung von Bereitstellungen für Umgebungen, in denen unterschiedliche Architekturanforderungen gelten oder in denen die Überprüfung nicht erforderlich ist.

Abschließende Anmerkungen

Enterprise Application Management entwickelt sich kontinuierlich weiter. Mit dem Wachstum von Anwendungsportfolios wird es immer wichtiger, zuverlässige und wiederholbare Bereitstellungsprozesse aufrechtzuerhalten.

Die H1 2026 Updates wurden entwickelt, um dieses langfristige Ziel zu unterstützen. Sie helfen Unternehmen dabei, das Anwendungsmanagement zu standardisieren und sich gleichzeitig an neue Technologien und sich verändernde Bereitstellungsanforderungen anzupassen.

Zuverlässige Paketierung, planbare Bereitstellungen und zeitnahe Anwendungsupdates tragen gemeinsam zu einer widerstandsfähigeren IT-Umgebung bei. Mehr Transparenz und stärkere Kontrolle für Teams machen diese täglichen Prozesse einfacher verwaltbar.

Vereinbaren Sie eine Demo mit unserem Spezialisten, um zu erfahren, wie Apptimized dabei helfen kann, Anwendungspaketierung, Patch-Management und Bereitstellungsmanagement in großem Maßstab zu vereinfachen.


Author

Maryna Semesenko


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