Anzahl verarbeiteter Updates mit Apptimized Patch Management im Jahr 2025

Amount of Updates Processed by Apptimized Patch Management in 2025 Cover Image

Wie viele Updates sollte Ihr Unternehmen pro Jahr verarbeiten? Und welcher Anteil davon sollte noch manuell erfolgen?

Diese Fragen gehen weit über den operativen Alltag hinaus. Sie beeinflussen direkt, wie schnell Sie auf Schwachstellen reagieren können, wie viel Zeit Ihr Team für Routineaufgaben aufwendet und wie gut Ihr Patch-Management-Prozess skaliert.

Für viele IT-Teams entwickelt sich Patch Management schnell zu einem kontinuierlichen Strom an Updates, die schwer zu überblicken, zu priorisieren und konsistent bereitzustellen sind. Ohne einen klaren Referenzpunkt ist es schwierig einzuschätzen, ob der eigene Prozess effizient ist — oder wo Optimierungspotenzial besteht.

In diesem Artikel zeigen wir, wie viele Updates im Jahr 2025 mit Apptimized Patch Management verarbeitet wurden. Ziel ist es, ein realistisches Bild davon zu vermitteln, wie ein typisches Patch-Volumen aussieht — und welcher Anteil davon tatsächlich automatisiert werden kann.

Verarbeitete Updates im Jahr 2025: Was die Zahlen zeigen

Im Jahr 2025 wurden in den Umgebungen von Apptimized Care Kunden insgesamt rund 1.200 Updates verarbeitet.

Auf den ersten Blick wirkt diese Zahl relativ eindeutig. Doch die Verteilung dieser Updates zeigt deutlich, wie Patch Management in der Praxis tatsächlich umgesetzt wird.

So wurden die verarbeiteten Updates gehandhabt:

Von Apptimized Care verarbeitete Updates im Jahr 2025

Diese Zahlen machen einen klaren Trend sichtbar. Zwar greifen Teams weiterhin auf manuelle Downloads zurück, doch der Großteil der Updates wird inzwischen direkt in Endpoint-Management-Systeme integriert und zunehmend automatisiert verarbeitet.

Warum “Verarbeitete Updates” wichtiger sind, als Sie denken

Die Anzahl verarbeiteter Updates ist nicht nur eine Frage des Volumens. Sie gibt Aufschluss darüber, wie leistungsfähig Ihr Patch-Management-Prozess unter realen Bedingungen ist. Durch den Vergleich mit tatsächlichen Nutzungsdaten lässt sich erkennen, ob Ihr Ansatz skalierbar ist oder ob sich versteckte Engpässe bilden.

Mit wachsender Anzahl an Anwendungen entwickelt sich Patch Management von einer Routineaufgabe zu einem kontinuierlichen operativen Prozess. Jedes Update erfordert Validierung, Kompatibilitätsprüfungen, Entscheidungen zur Bereitstellung sowie die Möglichkeit, Ergebnisse zu überwachen oder bei Bedarf ein Rollback durchzuführen. Erfolgt dies manuell, kann selbst ein moderates Update-Volumen schnell zur Überlastung führen.

Deshalb ist nicht nur entscheidend, wie viele Updates verarbeitet werden, sondern vor allem, wie sie verarbeitet werden. Eine hohe Anzahl an Updates in Kombination mit Automatisierung ermöglicht schnellere Reaktionen auf Schwachstellen, reduziert wiederkehrende Aufgaben und sorgt für konsistente Ergebnisse. Eine starke Abhängigkeit von manuellen Prozessen führt hingegen häufig zu Verzögerungen, erhöhtem Risiko und uneinheitlichen Ergebnissen in unterschiedlichen Umgebungen.

Dieses Verständnis hilft Ihnen, Ihre eigene Umgebung objektiver zu bewerten — nicht auf Basis von Annahmen, sondern anhand realer Abläufe im Patch Management.

Automatisierung und Plattformverteilung: Was die Daten wirklich zeigen

Betrachtet man nicht nur die Gesamtzahl der verarbeiteten Updates, sondern auch deren Verteilung, wird deutlich, wie Patch Management in der Praxis strukturiert ist.

Updates werden zunehmend nicht mehr als einzelne Aufgaben behandelt. Stattdessen werden sie direkt in Endpoint-Management-Systeme eingebunden — 463 über SCCM und 530 über Intune — wobei der Großteil dieser Bereitstellungen bereits automatisiert erfolgt. Das zeigt einen klaren Wandel: Updates werden nicht mehr isoliert verarbeitet, sondern als Teil eines kontinuierlichen, systemgesteuerten Workflows.

Gleichzeitig macht die Verteilung zwischen SCCM und Intune eine weitere wichtige Realität sichtbar. Obwohl Intune bei der Gesamtzahl der verarbeiteten Updates leicht vorne liegt, bleibt SCCM ein zentraler Bestandteil vieler IT-Umgebungen. Das deutet darauf hin, dass viele Unternehmen weiterhin auf hybride Strukturen setzen, anstatt sich ausschließlich auf eine Plattform zu verlassen.

Dieser Aspekt gewinnt zusätzlich an Bedeutung im Kontext von Microsofts Weiterentwicklung im Endpoint Management. Mit dem Wechsel des Configuration Managers zu einem jährlichen Release-Zyklus — wie in unserem Artikel Intune Management ist die Zukunft: ConfigMgr wechselt zu jährlichen Releases beschrieben — verändert sich die Rolle von SCCM, bleibt jedoch im operativen Alltag weiterhin relevant.

Manuelle Downloads: Wo Automatisierung nicht alles ersetzt

Trotz des klaren Trends zur Automatisierung wurden im Jahr 2025 weiterhin 260 Updates manuell per Download verarbeitet. Dieser Wert wird leicht übersehen, zeigt jedoch einen wichtigen Aspekt des Patch Managements in der Praxis.

Nicht jedes Update lässt sich vollständig automatisiert abbilden. In bestimmten Situationen entscheiden sich Teams bewusst gegen Automatisierung — etwa um ein Paket genauer zu validieren, spezielle Konfigurationen zu berücksichtigen oder mehr Kontrolle darüber zu behalten, wann und wie ein Update in die Umgebung eingebracht wird.

Das verdeutlicht, dass effektives Patch Management nicht bedeutet, manuelle Arbeit vollständig zu eliminieren. Vielmehr geht es darum, sie gezielt dort einzusetzen, wo sie echten Mehrwert liefert. Wenn Routine-Updates automatisiert verarbeitet werden, kann sich das Team auf die Fälle konzentrieren, die besondere Aufmerksamkeit erfordern.

Mehr als Zahlen: Worauf es jetzt ankommt

Die Anzahl verarbeiteter Updates ist eine wichtige Kennzahl — zeigt jedoch nur einen Teil des Gesamtbildes. Das reine Volumen gibt keine Auskunft darüber, ob Ihr Patch-Management-Prozess tatsächlich effizient ist oder lediglich mithält.

Der entscheidende Fortschritt entsteht, wenn Teams nicht nur mehr Updates verarbeiten, sondern auch verbessern, wie diese verwaltet werden. Dazu gehört eine bessere Transparenz über bestehende Schwachstellen, mehr Kontrolle über das Verhalten von Updates in unterschiedlichen Umgebungen sowie das Vertrauen, dass Deployments zuverlässig funktionieren, ohne neue Probleme zu verursachen.

Automatisierung spielt hierbei eine zentrale Rolle, da sie Geschwindigkeit und Skalierbarkeit ermöglicht. Sie reduziert jedoch nicht die grundsätzliche Komplexität des Patchings. Genau hier werden zusätzliche Funktionen wie Validierung, Anpassung und kontinuierliches Monitoring entscheidend. Sie helfen dabei, von reaktivem Patch Management zu einem kontrollierten und planbaren Prozess überzugehen.

Apptimized unterstützt diesen Ansatz, indem es die notwendige Transparenz, Kontrolle und Validierung bereitstellt, um Patch Management auch in großen Umgebungen zuverlässig und vorhersehbar zu gestalten.

Fazit

Der eigentliche Wert der Kennzahl „verarbeitete Updates“ liegt nicht in der Zahl selbst, sondern in den Erkenntnissen, die sie liefert. Sie schafft einen konkreten Referenzpunkt, an dem Sie Ihren eigenen Prozess messen können.

Denn letztlich geht es nicht darum, ob Updates bereitgestellt werden, sondern wie zuverlässig und vorhersehbar dieser Prozess im Zeitverlauf funktioniert. Wenn Patch Management konsistent, kontrolliert und skalierbar wird, verliert es seinen Charakter als permanente Herausforderung und wird zu einem stabilen Bestandteil Ihrer IT-Umgebung.

Genau dieser Wandel entscheidet darüber, ob Ihr Patch-Management-Prozess langfristig mithalten kann — nicht nur mit der aktuellen Arbeitslast, sondern auch mit den Anforderungen der Zukunft.

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